Ist teilen wirtschaftlicher als sparen, Herr Mekiffer?

Was ist 1 geteilt durch 10? Selbst wenn Sie ab der zweiten Klasse geschwänzt haben, werden Sie wissen: Das Ergebnis ist zumindest weniger als 1. Teilen verringert das Geteilte. Den Keks, den ich abgebe, kann ich nicht selber essen, und wenn ich mein Vermögen verteile, ist es vergeben. Wenn ich es hingegen auf die Bank bringe, habe ich irgendwann mehr davon. Teilen macht also ärmer; und überhaupt, volkswirtschaftlich gesehen haben wir doch ein Problem mit mangelnder Spardisziplin: Überschuldete Haushalte, entstanden durch Steuergeschenke. Teilen ist also netter als sparen, aber uneigennützig und unwirtschaftlich. „Ist teilen wirtschaftlicher als sparen, Herr Mekiffer?“ weiterlesen

Wege in eine nachhaltige Gesellschaft

Wenn Wachstum nicht die Lösung ist, sondern das Problem. Wie können wir uns von einer Bedarfsweckungsgesellschaft (zurück) zur Bedarfsgesellschaft entwickeln?

Natürlich gibt es noch Mangel, das möchte ich gar nicht bestreiten. Aber es gibt unverkennbar auch eine Menge Überfluss. Vielen Waren werden angepriesen durch massive Marketingstrategien, obwohl sie eigentlich keiner wirklich braucht. Die Werbung bringt uns alle mehr oder weniger dazu es haben zu wollen, aber Brauchen, im Sinne von einer Steigerung der Lebensqualität, echtem Benötigen, tun wir davon eigentlich nur das Wenigste.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen – Dossier

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll allen Menschen ein bescheidenes und würdevolles Leben sichern und ohne Bedürftigkeitsprüfung sowie ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden. Es wird an jeden einzelnen Menschen direkt ausgezahlt.

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Das Beste, was wir machen können

Finnland probiert, Davos und Silicon Valley diskutiert, in Frankreich hat der französische Präsidentschaftskandidat  Benoit Hamon mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ gerade die Vorwahlen der Sozialisten gewonnen.

Nach der Volksabstimmung zum Grundeinkommen in der Schweiz wollen viele Leute auch eine Volksabstimmung in Deutschland. Dies ist aber in Deutschland bisher (und absehbar) noch nicht möglich.

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Bündnis Grundeinkommen als Ein-Themen-Partei

Das Bündnis Grundeinkommen ist eine Ein-Themen-Partei. Das grenzt schon ein bisschen an Selbstironie, denn das bedingungslose Grundeinkommen betrifft letztlich alle Bereiche des Zusammenlebens und auch politisch mindestens alle Ministerien. Vielleicht dient die Bezeichnung als Ein-Themen-Partei auch dazu, dem Vorwurf von Kritikern nach Zersplitterung des Parteiensystems durch eine weitere Parteigründung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ganz sicher aber wirkt diese Bezeichnung nach innen hin an die Mitglieder und Unterstützer dahingehend, dass eben keine weiteren Themen in das Parteiprogramm aufgenommen werden wie zum Beispiel Volksentscheide.

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