Wenn das Grundeinkommen unten drunter ist, kommt der Lohn dann noch „oben drauf“?

Ich habe mich im letzten Jahr als Kandidatin vom Bündnis Grundeinkommen zu den 4 Kriterien des bedingungslosen Grundeinkommens bekannt und tue das auch als Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen, insbesondere auch in meiner Funktion als Mitglied des Netzwerkrates. Ich habe aber auch eine persönliche Meinung dazu. Ich versuche in meinen Artikeln meistens möglichst neutral die Sachlage darzustellen und Argumente zu formulieren. Das führt zum Teil dazu, obwohl ich meine Meinung, als solche gekennzeichnet, immer wieder äußere, dass meine eigene Position teilweise nicht erkannt wird. So wird aus einem Artikel über die Konsumsteuer-Finanzierung schnell mal alleine aufgrund des Titels eine Zustimmung zur selbigen interpretiert, ähnliches gilt auch bei anderen Themen.

Da aber immer mal wieder auch nach meiner persönlichen Meinung gefragt wird, möchte ich anfangen, diese auch deutlicher darzustellen. Aus aktuellem Anlass möchte ich damit beginnen, dass ich mir eigentlich ein weiteres Kriterium wünsche. Und zwar etwas, das lauten könnte: „Wer einer Erwerbsarbeit nachgeht, sollte netto immer mehr haben als jemand, der keiner Erwerbsarbeit nachgeht“. Oder „Jeder Lohn muss sich finanziell immer lohnen“.

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Grundeinkommen und Freiwilligenarbeit

Ist für die Generation Z das ganze Leben ein Wettlauf gegen das Abgehängt werden oder könnte das Grundeinkommen für die Zukunft der Arbeit neue Perspektiven eröffnen? Diese und viele weitere Fragen habe ich heute mit einer Gruppe von BufDis (BundesfreiwilligenDienst) der MHH diskutiert.
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Kleine BGE-Modellkunde (Teil 1)

Dies ist ein Artikel, der sich an Leser richtet, welche sich schon ein bisschen mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigt haben und nun genauer wissen wollen, wie das umgesetzt werden könnte.

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Replik auf Silke Bothfeld

In Vorbereitung auf die Veranstaltung zum Grundeinkommen am 13.02.18 in Hannover im Pavillion habe ich mir die Argumentation von Silke Bothfeld angesehen und lasse es mir nicht nehmen, darauf eine Replik zu schreiben.

Frau Professor Bothfeld geht von ein paar Grundprämissen bezüglich des Grundeinkommens aus, die nicht allgemeingültig richtig sind. Und so komme ich, mal wieder sehr schnell, an den Punkt zu sagen: Wer gegen das Grundeinkommen argumentiert, tut dies meist nur gegen eine bestimmte Variante. Statt also gegen die Idee per se zu sprechen, wäre es sinnvoller, bestimmte Rahmenbedingungen zu fordern, unter denen das Grundeinkommen für sie akzeptabel wäre.

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Der Zweck hinter dem Grundeinkommen

Die Grundeinkommensbewegung ist keine homogene Gruppe und deswegen oftmals auch mehr oder weniger zerstritten. Dahinter verbergen sich verschiedene Ideologien. Denn das Grundeinkommen ist kein Selbstzweck, sondern für die meisten Mittel zum Zweck. Das ist erstmal auch völlig in Ordnung und legitim, schön wäre es allerdings, wenn mit diesen dahinterliegenden Anliegen offen umgegangen würde.

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Und noch ein Leserbrief

Sehr geehrter Herr Mosmann,

Sie haben in Ihrem Schreiben um die Perspektive eines Grundeinkommens-Befürworters zu ihrem Artikel gebeten. Diese stelle ich hiermit zur Verfügung, auch wenn ich nicht zur Zielgruppe Ihrer Zeitschrift gehöre:

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