Das Bedingungslose Grundeinkommen als Gesundheitsprogramm

Die Kosten im Gesundheitswesen steigen, die Versorgung mit spezialisierten und technischen Leistungen ist im Vergleich mit anderen Ländern sogar sehr gut, und trotzdem sind viele nicht zufrieden und vor allem nicht gesund. Es fehlt an Menschlichkeit. Es fehlt an Vorsorge im Sinne eines gesunden Lebenswandels. Die hausärztliche Versorgung leidet unter der zunehmenden Ökonomisierung, die Folgen sind wenig Zeit für die Patienten, schlechte Medizin und Ärztemangel. Auf dem Lande wird zunehmend nur noch Notstand verwaltet, fernab von Menschenwürde auf beiden Seiten, bei Patienten und Mitarbeitern des Gesundheitssystems.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen stellt die Machtfrage

Beim bedingungslosen Grundeinkommen geht es viel weniger um Geld als eigentlich um Macht. Und um Freiheit. Und Freiheit entsteht durch Vertrauen. Durch gegenseitiges Zutrauen. Eine gewaltsame Revolution entsteht aus Wut und aus dem Wunsch, vieles zu ändern. Ein bedingungsloses Grundeinkommen entsteht auch aus dem Wunsch, etwas Grundlegendes zu ändern, aber statt Wut ist die Grundlage Vertrauen. Im Moment basiert unsere Gesellschaft auf Misstrauen. Und im Sinne einer selbst-erfüllenden Prophezeiung verhalten sich die Leute dann eigennützig und missgünstig.

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Wege in eine nachhaltige Gesellschaft

Wenn Wachstum nicht die Lösung ist, sondern das Problem. Wie können wir uns von einer Bedarfsweckungsgesellschaft (zurück) zur Bedarfsgesellschaft entwickeln?

Natürlich gibt es noch Mangel, das möchte ich gar nicht bestreiten. Aber es gibt unverkennbar auch eine Menge Überfluss. Vielen Waren werden angepriesen durch massive Marketingstrategien, obwohl sie eigentlich keiner wirklich braucht. Die Werbung bringt uns alle mehr oder weniger dazu es haben zu wollen, aber Brauchen, im Sinne von einer Steigerung der Lebensqualität, echtem Benötigen, tun wir davon eigentlich nur das Wenigste.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen – Dossier

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll allen Menschen ein bescheidenes und würdevolles Leben sichern und ohne Bedürftigkeitsprüfung sowie ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden. Es wird an jeden einzelnen Menschen direkt ausgezahlt.

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Das Beste, was wir machen können

Finnland probiert, Davos und Silicon Valley diskutiert, in Frankreich hat der französische Präsidentschaftskandidat  Benoit Hamon mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ gerade die Vorwahlen der Sozialisten gewonnen.

Nach der Volksabstimmung zum Grundeinkommen in der Schweiz wollen viele Leute auch eine Volksabstimmung in Deutschland. Dies ist aber in Deutschland bisher (und absehbar) noch nicht möglich.

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Bündnis Grundeinkommen als Ein-Themen-Partei

Das Bündnis Grundeinkommen ist eine Ein-Themen-Partei. Das grenzt schon ein bisschen an Selbstironie, denn das bedingungslose Grundeinkommen betrifft letztlich alle Bereiche des Zusammenlebens und auch politisch mindestens alle Ministerien. Vielleicht dient die Bezeichnung als Ein-Themen-Partei auch dazu, dem Vorwurf von Kritikern nach Zersplitterung des Parteiensystems durch eine weitere Parteigründung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ganz sicher aber wirkt diese Bezeichnung nach innen hin an die Mitglieder und Unterstützer dahingehend, dass eben keine weiteren Themen in das Parteiprogramm aufgenommen werden wie zum Beispiel Volksentscheide.

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Gönnen können

„Man muss auch mal nen Job annehmen den man nicht mag, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.“ Ein Satz den ich in der Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen immer wieder höre.

Dazu fällt mir zweierlei ein. Zum einen geht es um den Kompromiss, ob man für eine bestimmte Summe Geld bereit ist einer vielleicht ungeliebten Tätigkeit nachzugehen, um sich dann etwas leisten zu können, was man sich sonst nicht kaufen könnte. Diesen Kompromiss wird man auch mit Grundeinkommen noch machen. Nur das man eben nicht mehr unter Androhung von Verlust der Würde und Existenz dazu gezwungen werden kann, einer solchen Arbeit/Aufgabe nachzugehen.

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Brücken in eine neue Welt

Wir schreiben das Jahr 2040. Die UNO Präsidentin schaute aus dem Fenster des UNO Gebäudes und schaute in die erwartungsvollen Augen ihrer 17 Jahre alten Tochter. „Du möchtest wissen, wie alles anfing. Wie das BGE überall auf der Welt eingeführt wurde?“ Die Präsidentin ließ ihren Blick schweifen zu dem in der ferne liegenden Gebirge und fing an zu erzählen. „Brücken in eine neue Welt“ weiterlesen

Obwohl man Geld nicht essen kann

Wir alle brauchen Essen. Gutes Essen. Ich wünsche mir eine Welt in der alle Menschen echten Zugang zu gutem Essen haben.

„Die Zukunft der Ernährung liegt bei den ökologischen Kleinbauern“

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Meine Perspektive auf das Grundeinkommen

Ich möchte Euch an dieser Stelle einen kleinen Einblick geben, was mich zum Grundeinkommen führt. Dafür möchte ich mit ein paar Beispielen aus meiner täglichen Praxis anfangen:

Ein 35-jähriger Mann, Waschmaschinenmonteur, hat kaputte Knie, eigentlich müsste er eine Umschulung machen und den Beruf wechseln. Aber er hat eine Familie und die könnte er dann nicht mehr ernähren. Also macht er weiter, bis die Knie ganz kaputt sind, landet früher oder später im Krankengeld, nimmt Schmerzmittel und kann seinen Freizeitbeschäftigungen nicht mehr nachgehen. Mit Grundeinkommen wäre das nicht passiert.  „Meine Perspektive auf das Grundeinkommen“ weiterlesen

Bedingungsloses Grundeinkommen als institutionalisierte bedingungslose Liebe

Ein Vortrag von der Ärztin und Bloggerin Baukje Dobberstein im Rahmen einer Infoveranstaltung zum Grundeinkommen am 31.3.17 in Hannover.

Die Text-Grundlage dazu gibts hier: http://wp.me/p8B7Z7-1S

Selbstbestimmt arbeiten

Arbeit ist ein Menschenrecht. Wir alle wollen arbeiten. Wer nicht arbeiten will, ist krank. Wer nicht arbeitet, wird krank.

Arbeit bestimmt unser Leben. Arbeit ist ein Teil unserer Identität. 

Klingt provokativ? Vielleicht, ist es aber eigentlich nicht, bei genauerer Betrachtung. Als ersten wichtigen Punkt möchte ich klarstellen, dass ich allgemein von Arbeit spreche, nicht (nur) von Erwerbsarbeit. „Selbstbestimmt arbeiten“ weiterlesen