Grundeinkommen – pädagogisch oder freiheitlich

Beim Grundeinkommen gibt es eine Gruppe von Vertretern, die mit ihrer Vorstellung vom Bedingungslosen Grundeinkommen einen “anderen Menschen” verbinden. Entweder haben sie die Annahme, dass durch das Grundeinkommen der Mensch ein anderer besserer würde, oder sie sind der Meinung, der Mensch müsse erst noch lernen und wenn er dann ein besserer sei als heute, dann sei er irgendwann reif fürs BGE. Dafür werden Begriffe verwendet wie die Grundeinkommens-Kultur, Vertrauen, usw. Es wird von einem idealisierten Menschen ausgegangen, der sich entweder fürs Grundeinkommen erst entwickeln muss oder sich durch das Grundeinkommen weiter entwickeln soll. Eine bestechende Vorstellung, dass dann alle Menschen plötzlich so sind, wie man sie gerne hätte. Ähm, und wie hätte man die Menschen gerne? Darüber kann man dann vortrefflich streiten. Und wer Entwicklung fordert, wie ist dann das mit der Bedingungslosigkeit eigentlich gemeint?

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