Bedingungsloses Grundeinkommen als Antwort auf die Altersarmut

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist keine Sozialleistung, sondern ein Menschenrecht nach dem Grundgesetz. Doch nicht nur die Demokratie und unsere weltoffene Gesellschaft brauchen das BGE, sondern auch die Sozialsysteme brauchen es. Manchmal werde ich gefragt, wie das Grundeinkommen finanziert werden soll. Dafür gibt es verschiedene Modelle, die das volkswirtschaftlich aufzeigen. Eigentlich also kein Problem.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen stellt die Machtfrage

Beim bedingungslosen Grundeinkommen geht es viel weniger um Geld als eigentlich um Macht. Und um Freiheit. Und Freiheit entsteht durch Vertrauen. Durch gegenseitiges Zutrauen. Eine gewaltsame Revolution entsteht aus Wut und aus dem Wunsch, vieles zu ändern. Ein bedingungsloses Grundeinkommen entsteht auch aus dem Wunsch, etwas Grundlegendes zu ändern, aber statt Wut ist die Grundlage Vertrauen. Im Moment basiert unsere Gesellschaft auf Misstrauen. Und im Sinne einer selbst-erfüllenden Prophezeiung verhalten sich die Leute dann eigennützig und missgünstig.

„Freiheit entsteht durch Vertrauen und Zutrauen“

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Urban Gardening

Ich ziehe eine unglaubliche Kraft aus meinem Garten. Der Kontakt zur Erde, die Pflege von Pflanzen, die Produktion zur Nahrung.

„Der Kontakt zur Erde hilft mir mich zu regulieren“

Ich bin mal gefragt worden, was ich ganz konkret tue um mich zu regulieren. Neben dem Blick nach innen, z.B. durch Tagebuch schreiben, ist mir die Erdung sehr wichtig. Manchmal wird mir die Welt um mich herum zu wirr, zu schnell, zu kompliziert und ich brauche mehr Resonanz. Dann ist ein Weg von mir, mich auf den Boden zu legen. Auf die Erde, oder die Wiese. Und zu spüren, wie ich im Kontakt bin, getragen werde. Dafür braucht man natürlich keinen ganzen Garten, das geht in jedem Park.
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…zur Senkung der Arbeitsmoral

Bestimmt habt ihr alle schon mal die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll gehört, zur Erinnerung möchte ich es hier kurz umreißen. Ein Fischer liegt nach getaner Arbeit am Strand in der Sonne und genießt sein Leben. Dann kommt ein Geschäftsmann im eleganten Anzug vorbei und spricht ihn an. Was er dort tue und warum er nicht weiter arbeite. Der Fischer sagt unbekümmert: er habe sein Tagwerk vollbracht, die Fische sind eingebracht, das Netz geflickt, nun könne er sich entspannen. Der Geschäftsmann ist erstaunt über so eine Haltung und möchte ihn animieren, stattdessen mehr zu arbeiten, aber der Fischer versteht ihn nicht. „Wenn du in der Zeit jetzt Fische fangen würdest, statt in der Sonne zu liegen, dann könntest du mehr Geld verdienen, dir irgendwann ein größeres Boot kaufen, eine ganze Fischereifirma aufmachen und viele Angestellte haben.“ Aber der Fischer möchte gar nicht mehr Geld, kein größeres Boot oder eine ganze Firma und er fragt: „Warum sollte ich das alles wollen?“ „Damit die anderen für dich arbeiten und du in der Sonne liegen kannst!“ ist die Antwort des Geschäftsmannes. Der Fischer lacht, „aber das kann ich doch auch schon jetzt.“

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Im Überlebensmodus leidet die Empathie

Ein Ertrinkender schlägt um sich. Manchmal würgt jemand, der dabei ist zu ertrinken, in seiner Panik sogar den Retter. Als Rettungsschwimmer lernt man sich aus dem Griff zu befreien, um Leben zu retten. Erst an Land, nach etwas Erholung, schaltet sich das Großhirn  wieder ein. Erst dann kommt der Ertrinkende aus dem Überlebensmodus, dem blanken Selbsterhaltungstrieb, wieder ins Leben zurück.  „Im Überlebensmodus leidet die Empathie“ weiterlesen

Ist teilen wirtschaftlicher als sparen, Herr Mekiffer?

Was ist 1 geteilt durch 10? Selbst wenn Sie ab der zweiten Klasse geschwänzt haben, werden Sie wissen: Das Ergebnis ist zumindest weniger als 1. Teilen verringert das Geteilte. Den Keks, den ich abgebe, kann ich nicht selber essen, und wenn ich mein Vermögen verteile, ist es vergeben. Wenn ich es hingegen auf die Bank bringe, habe ich irgendwann mehr davon. Teilen macht also ärmer; und überhaupt, volkswirtschaftlich gesehen haben wir doch ein Problem mit mangelnder Spardisziplin: Überschuldete Haushalte, entstanden durch Steuergeschenke. Teilen ist also netter als sparen, aber uneigennützig und unwirtschaftlich. „Ist teilen wirtschaftlicher als sparen, Herr Mekiffer?“ weiterlesen

Wege in eine nachhaltige Gesellschaft

Wenn Wachstum nicht die Lösung ist, sondern das Problem. Wie können wir uns von einer Bedarfsweckungsgesellschaft (zurück) zur Bedarfsgesellschaft entwickeln?

Natürlich gibt es noch Mangel, das möchte ich gar nicht bestreiten. Aber es gibt unverkennbar auch eine Menge Überfluss. Vielen Waren werden angepriesen durch massive Marketingstrategien, obwohl sie eigentlich keiner wirklich braucht. Die Werbung bringt uns alle mehr oder weniger dazu es haben zu wollen, aber Brauchen, im Sinne von einer Steigerung der Lebensqualität, echtem Benötigen, tun wir davon eigentlich nur das Wenigste.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen – Dossier

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll allen Menschen ein bescheidenes und würdevolles Leben sichern und ohne Bedürftigkeitsprüfung sowie ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden. Es wird an jeden einzelnen Menschen direkt ausgezahlt.

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Das Beste, was wir machen können

Finnland probiert, Davos und Silicon Valley diskutiert, in Frankreich hat der französische Präsidentschaftskandidat  Benoit Hamon mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ gerade die Vorwahlen der Sozialisten gewonnen.

Nach der Volksabstimmung zum Grundeinkommen in der Schweiz wollen viele Leute auch eine Volksabstimmung in Deutschland. Dies ist aber in Deutschland bisher (und absehbar) noch nicht möglich.

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Bündnis Grundeinkommen als Ein-Themen-Partei

Das Bündnis Grundeinkommen ist eine Ein-Themen-Partei. Das grenzt schon ein bisschen an Selbstironie, denn das bedingungslose Grundeinkommen betrifft letztlich alle Bereiche des Zusammenlebens und auch politisch mindestens alle Ministerien. Vielleicht dient die Bezeichnung als Ein-Themen-Partei auch dazu, dem Vorwurf von Kritikern nach Zersplitterung des Parteiensystems durch eine weitere Parteigründung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ganz sicher aber wirkt diese Bezeichnung nach innen hin an die Mitglieder und Unterstützer dahingehend, dass eben keine weiteren Themen in das Parteiprogramm aufgenommen werden wie zum Beispiel Volksentscheide.

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